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Dear reader,

To work more inline with my twitter activities and to open my blog for more interessting stuff (not just Veeam related), I am blogging only on the http://andyandthevms.com/ blog from now.

If I will write some updates at individual posts (e.g. Exchange Backup stuff) I will add an warning message with a link to the article on this blog.

So do not hesitate to check out my new blog under http://andyandthevms.com

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Andy

Dienstag, 16. August 2011

Traue keinem unabhängigen Test bei dem du nicht selbst die Testkriterien festgelegt hast

Hallo zusammen :-)

wie heißt es doch so schön... "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast". Auf die heutige IT Welt übertragen könnte man auch sagen: "Traue keinem unabhängigen Test bei dem du nicht selbst die Testkriterien festgelegt hast".

Was macht ein Hersteller wenn er mit dem innovativeren Mitbewerberprodukt nicht mithalten kann? Er nimmt etwas Geld in die Hand, sponsort einen "unabhängigen" Prüfungsfirma die einen "neutralen" Produktvergleich erstellt und gebe Ihr einen auf das eigene Produkt zugeschnittenes Portfolio an Testkriterien mit der passenden Gewichtung an die Hand. Sobald der Report erscheint, nehme ich noch mehr Geld in die Hand und veranstalte einen riesen Presse-/Marketingzirkus rundherum.

Veeam erwartet in den nächsten Tagen noch vor unserem nächsten Backup & Replication Release eine Kapagne gegen sich.
Siehe hierzu:
http://www.veeam.com/blog/oh-tolly.html

Ein Beispiel, was bei dem Produktvergleich essentielles nicht bewertet wird:
Was fordern die Backupprogrammhersteller seit über 20 Jahren?
Testen Sie regelmäßig den Restore Ihrer Backups!
Kennen Sie jemand der dies regelmäßig oder gar bei jedem Backup umgesetzt hat? Die meisten scheuen die Zeit und Kosten.

Veeam automatisiert den Restoretest erstmalig am Markt mit seiner "SureBackup" Funktion. Ein Produktvergleich, der diese seit 20 Jahren geforderte Funktion nicht berücksichtigt ist schlicht nicht objektiv.

Liebe Leser vertraut nicht auf die Marketingaussagen der Hersteller, testet die Produkte und bildet euch selbst ein Urteil. Falls Sie hierbei Unterstützung brauchen helfen Ihnen meine Kollegen und ich sehr gerne.

...


Ist Ihnen schon einmal Aufgefallen, dass andere Hersteller auf Ihren Vorstellungsterminen Veeam spezifisch ansprechen und Punkte wie "Veeam kann nicht einmal seinen eigenen Backupserver sichern!" oder "Da wir auf dem ESX(i) System ein eigenes Stück Software starten können wir schneller sichern als Veeam" herausstellen?

Wenn es so einfach wäre Veeam in Bedrängnis zu bringen, dann hätte ich nicht den Job bei Veeam angetreten. Dass diese zwei am heufigsten genannten "Einschränkungen" eben keine "Einschränkungen" sind, sondern einfach nur falsch gestreute Marketinginformationen, möchte ich anhand dieser zwei Beispiele kurz aufzeigen:

"Veeam kann nicht seinen eigenen Backupserver sichern."
Stellen Sie sich vor, an Ihrem Backupserver würde das Betriebssystem kaputt gehen und alle Backupdaten die auf dem Server liegen sind verloren. Was würde dies bei anderen Herstellern im Wiederherstellungsfall bedeuten. Richtig Sie müssten warten bis das Betriebssystem samt Ihrer Daten wiederhergestellt sind (mehrere Studen/Tage). Ein (virtueller) Veeam Backup & Replikationserver der mit selbigem Produkt gesichert wurde, kann innerhalb von ungefähr 5 Minuten von seinem Backup gestartet werden. Dieser vom Backup gestartete Backup&Replikation Server kann wiederum einen oder mehrere ausgefallene produktive Server in wiederum ungefähr 5 Minuten vom Backup starten. Ein schnelleres Restore Szenario kenne ich bei Ausfall des kompletten Backupservers bzw. dessen Disksystem nicht. Und wenn wir schon dabei sind... Sie können sich auch sicher sein, dass der Backupserver wirklich vom Backupfile startet, weil wir die Wiederherstellbarkeit des Backupfile mit unserer SureBackup Funktion bereits automatisiert nach dem Backup geprüft haben. ;-)

"Ja aber wenn der Backupserver nicht virtualisiert wurde, kann Veeam sich selbst nicht sichern." Mmmmh? Auch diese Aussage stimmt so nicht. Die Wiederherstellung etwas ausführlicher erläutert:
Veeam Backup & Replikation Server bestehen aus 4 Teilen:
- dem Betriebssystem
- dem Veeam Backup & Replikation Programmverzeichnis
- einem MS SQL Server der nur die Jobinformationen und deren Planungszeiträume enthält
- die Backupdatenfiles

Da weder das Betriebssystem noch das Veeam Backup & Replikation Programmverzeichnis spezielle Einstellungen enthält, brauchen diese nicht zwingend gesichert werden.

Die Backupdatenfiles sind für sich alleine ohne die SQL Datenbank verwendbar. Sie können auf ein anderes Disk-System kopiert werden oder auf Tape ausgelagert werden.

Die SQL Datenbank läuft in einer virtuellen Maschine und wir sichern diese mit unserem Produkt.

Restore - wenn ein physikalischer Veeam Backup & Replikation Server ausgefallen ist:
Man nehme einen Rechner mit Windows (zur Not ein Notebook) diesem verschaffe man Zugriff auf die kopierten Backupfiles. Installiere ein naktes Backup & Replikation (Wizard einfach durchklicken) und importiere die Backupfiles des von Veeam verwendeten SQL Servers in kürzester Zeit.
Stelle danach den SQL Server her (wenige Minuten da die SQL Datenbank sehr klein ist und nur Jobdefinition und deren Zeitpläne enthält). Anschließend verbinde ich den neuen Backup & Replication Server zum SQL Server und alle Jobinformationen liegen wieder vor. Sind auf dem neuen Backup & Replikation Server die Verzeichnisse zu den kopierten Backupfiles an anderen Orten, müssen die Verweise auf die Ordner in den Jobs noch angepasst werden.

Schon bin ich in der Lage jeden produktiven Server vom Backupserver in nur 5 Minuten per Instant Restore zu starten.

Will ich nur die produktiven Server von den Backupfiles schell wiederherstellen, kann ich den zwischenschritt mit der Wiederherstellung des SQL Servers auch auslassen:
- Naktes Windows installieren oder ein bestehendes verwenden
- Backup und Replikation Server installieren und Backupfiles zugreifbar machen.
- Backupfiles importieren
- Starten eines importierten Servers in ungefähr 5 Minuten mit Instant Restore ab hier wieder möglich.

Und warum soll gleich Veeam jetzt seinen eigenen Server nicht sichern können?


Das letzte Argument:
"Da wir auf dem ESX(i) System ein eigenes Stück Software starten können wir schneller sichern als Veeam".
Mmmh...komisch ... Ihnen will hier jemand weis machen, dass der Datenabzug über ein Stück Software welches auf VMware ESX(i)läuft und durch dessen I/O Stack 2x durch muss (lesen der zu sichernden Daten + schreiben der zu sichernden Daten)schneller ist, als wenn Veeam die Daten direkt am Backupserver ohne ESX Beteiligung über das SAN vom primären Disk-Subsystem abzieht. Urteilen Sie selbst.

Und wenn wir schon dabei sind... Ja, auch Veeam hat ein solches Stückchen Software, welches Sie alternativ verwenden können. Ja, vielleicht braucht Veeam einen Tick mehr Zeit für diese "Virtual Appliance" Sicherung. Veeam bringt jedoch zunächst die Applikationen konsistent und nicht nur das Betriebssystem. Wie gesagt, dies ist eine Alternative zu dem schnelleren Direkt SAN Access Backup Modus.

Haben Sie auf Veranstaltungen oder bei Produktvorstellungen negative Aussagen zu Veeam Produkten gehört? Schreiben Sie mir, ich freue mich über jede E-Mail. Gerne führe ich Ihnen Live unsere Produkte und die angesprochenen als "negativ" dargestellten Funktionen vor, damit Sie sich ein eigenes Urteil bilden können. Meine E-Mail andreas.neufert(at)veeam.com

Liebe Grüße
Andreas Neufert

Andreas Neufert ist Systems Engineer Central Europe bei Veeam Software

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